Umzug mit zwei Koffern: was du alles nicht kaufen musst
Der Vertrag ist unterschrieben, in sechs Wochen fängst du an: Frankfurt, Berlin oder Stuttgart. Du bist damit nicht allein. Studien von ifo und Prognos zeigen, dass zwei Drittel der Menschen, die möbliert auf Zeit wohnen, ihren Job ohne dieses Angebot gar nicht hätten antreten können. Die Wohnung ist beim Jobwechsel in eine fremde Stadt das eigentliche Nadelöhr, nicht der Arbeitsvertrag.
Dieser Text sortiert, was ein möbliertes Apartment dir davon konkret abnimmt, und was nicht.
WAS DU ALLES NICHT KAUFEN MUSST
Wer leer mietet, kauft in den ersten Wochen ein halbes Leben zusammen: Bett, Matratze, Schrank, Tisch, Lampen, Waschmaschine, Kühlschrank, Geschirr. Jedes Teil kommt mit einem Lieferfenster, und jedes Lieferfenster liegt an einem Werktag, an dem du eigentlich arbeitest.
In einem möblierten Apartment ist das erledigt, bevor du den Schlüssel hast. Du bringst Koffer, Laptop und die Dinge mit, die dich zu Hause fühlen lassen. Der Rest steht schon da.
ANMELDUNG: DER TEIL, DEN FAST ALLE UNTERSCHÄTZEN
Das Möbelthema löst jeder irgendwie. Woran Zuzügler wirklich hängen bleiben, ist die Anmeldung. Nach dem Bundesmeldegesetz musst du dich innerhalb von zwei Wochen nach Einzug beim Bürgeramt anmelden, und dafür brauchst du eine Wohnungsgeberbestätigung von deinem Vermieter. An der gemeldeten Adresse hängt fast alles, was danach kommt: Steuer-ID, Bankkonto, Verträge, bei internationalen Zuzüglern auch die Aufenthaltsformalitäten.
Genau hier liegt das Problem vieler Übergangslösungen. Im Hotel bist du Gast, eine Wohnungsgeberbestätigung bekommst du dort im Normalfall nicht. Ein möbliertes Apartment ab sechs Monaten ist dagegen ein normales Mietverhältnis: Mietvertrag, Wohnungsgeberbestätigung, Anmeldung. Der Weg, den das Meldegesetz vorsieht, ohne Umwege.
WAS ES KOSTET, EHRLICH GERECHNET
Möbliert ist teurer als leer, das gehört zur Wahrheit dazu. Das Handelsblatt beziffert den Aufpreis möblierter Wohnungen bundesweit auf rund 45 Prozent gegenüber unmöblierten.
Dagegen rechnest du drei Posten, die bei der leeren Wohnung obendrauf kommen: die Möbel selbst, die Doppelbelastung aus alter und neuer Miete während der Einrichtungswochen, und der Vertragsstapel aus Strom, Internet und Rundfunk, jeder mit eigener Laufzeit und eigener Kündigungsfrist. Bei OneHaven hängt der Preis am Haus: Im Roomments zahlst du eine monatliche All-in-Pauschale ab 1.140 €, ein Betrag ohne Nachzahlung am Jahresende. Im Eastside zahlst du ab 940 € warm, mit einer monatlichen Nebenkostenvorauszahlung, die einmal im Jahr abgerechnet wird. Im The Bloom Homes und im Haus Marzahner Chaussee zahlst du eine Warmmiete, dort kommen Strom und je nach Haus Internet dazu. Ob sich das für dich rechnet, hängt an deiner Bleibedauer: Für drei Messewochen ist das Hotel die bessere Wahl. Ab sechs Monaten dreht sich die Rechnung.
WORAN DU EIN GEPRÜFTES ANGEBOT ERKENNST
Die Angst vor Fake-Inseraten ist unter Zuzüglern real, besonders wenn du aus dem Ausland mietest und nicht besichtigen kannst. Bei OneHaven durchläuft jedes Haus fünf Prüfungen, bevor es auf der Plattform erscheint: Wir stehen selbst vor der Adresse, nehmen jedes Apartment persönlich ab, der Preis ist transparent ausgewiesen, bezahlt wird erst nach deiner Unterschrift, und in deiner Stadt sitzt ein Team, das dein Apartment kennt.
Wie sich das anfühlt, beschreibt ein Bewohner in seiner Google-Rezension so: „Ich musste temporär von Österreich nach Berlin ziehen wegen eines Projekts. Unkomplizierter hätte ich mir die Wohnungssuche nicht vorstellen können.” Die Note geben die Mieter: 4,7 Sterne bei Google, öffentlich nachlesbar.
DEINE LISTE FÜR DEN START
Koffer packen. Anreise buchen. Übergabetermin bestätigen, dort bekommst du Schlüssel, WLAN-Zugang und die Nummer deines Ansprechpartners. In den ersten zwei Wochen zum Bürgeramt.
Knapp 1.000 möblierte Apartments in Frankfurt, Berlin und Stuttgart stehen auf der Plattform. Stadt wählen, Haus anschauen, Anfrage stellen. Die Antwort kommt persönlich von deinem Team vor Ort.